{"id":4880,"date":"2018-09-06T06:17:13","date_gmt":"2018-09-06T08:17:13","guid":{"rendered":"https:\/\/datos.azuolynobiblioteka.lt\/kauno-miesto-istorine-apzvalga\/"},"modified":"2023-11-22T12:12:52","modified_gmt":"2023-11-22T14:12:52","slug":"uebersicht-ueber-die-geschichte-von-kaunas","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/datos.azuolynobiblioteka.lt\/de\/uebersicht-ueber-die-geschichte-von-kaunas\/","title":{"rendered":"\u00dcbersicht \u00fcber die Geschichte von Kaunas"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><strong>Dr. Rasa Varsackyt\u0117<\/strong><br \/>\n<strong>Dr. Mindaugas Balkus<\/strong><\/p>\n<h3>\u00dcbersicht \u00fcber die Geschichte von Kaunas<\/h3>\n<p>Die arch\u00e4ologischen Ausgrabungen geben Zeugnis davon, dass der Ort, an dem die Fl\u00fcsse Nemunas und Neris zusammenflie\u00dfen, schon seit dem 7.\u20136. Jh. vor Christus bewohnt wurde. Besonders zahlreiche Funde aus Keramik und von anderen Gegenst\u00e4nden werden auf das 2.\u20131. Jh. datiert. Zu der Zeit entstanden viele Siedlungen im Gebiet des heutigen Kaunas: Eiguliai, Lamp\u0117d\u017eiai, Linkuva, Kani\u016bkai, Marvel\u0117, Pajiesys, Romainiai, Petra\u0161i\u016bnai, Sarg\u0117nai, Ver\u0161vai und Santaka, \u017daliakalnis.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal wird Kaunas <strong><span id=\"1361\">1361<\/span><\/strong> in schriftlichen Quellen erw\u00e4hnt, als der Deutsche Orden die Vorbereitungen auf den Angriff der Burg von Kaunas trifft. Aber die Geschichte von Kaunas als Stadt f\u00e4ngt <strong><span id=\"1408\">1408<\/span><\/strong> an, nachdem Vytautas der Stadt das Magdeburger Recht verlieh. Somit wurde die Gemeinschaft von pers\u00f6nlich freien und wirtschaftlich unabh\u00e4ngigen Kaufleuten und Handwerkern legitimiert, die direkt dem Herrscher unterstand. Zugleich \u00fcberlie\u00df Vytautas den Stadtbewohnern die Waage, die Wachsmanufaktur und die Zuschneiderei. Mit der Waage wurden die in die Stadt eingef\u00fchrten Waren oder die zum Versand fertiggestellten Pakete gewogen; in der Wachsmanufaktur wurde die Qualit\u00e4t des Wachses gepr\u00fcft und es wurde in genormte St\u00fccke gegossen; in der Zuschneiderei erfolgte die Endverarbeitung der Stoffe. Das waren gewinnbringende Monopolbetriebe.<\/p>\n<p>Die juristische und wirtschaftliche Immunit\u00e4t der Stadt Kaunas im Staat wurde sp\u00e4ter noch durch die Privilegien von Vytautas im Jahre 1415 und von \u017dygimantas K\u0119stutaitis im Jahre 1432 best\u00e4tigt. Das Privileg von Kazimieras von 1440 erlaubte zudem die Veranstaltung einer achtt\u00e4gigen Kirmes anl\u00e4sslich Maria Himmelfahrt (am 15. August). Das war eine der ersten Genehmigungen zur Veranstaltung von Jahrm\u00e4rkten in den St\u00e4dten. Das Privileg von Kazimieras von 1449 verbot unter anderem den gastierenden Kaufleuten den Kleinhandel in Kaunas. Eine besonders gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr die Wirtschaft der Stadt spielte das Privileg von Alexander von <strong><span id=\"1492\">1492<\/span><\/strong>: Der Herrscher bestimmte, dass die Gastkaufleute in den D\u00f6rfern und St\u00e4dtchen nicht mit ihren Waren handeln durften, welche nicht das Magdeburger Recht besa\u00dfen; der Handel wurde nur in Kaunas und nur mit Stadtb\u00fcrgern von Kaunas genehmigt. Die Stadtb\u00fcrger bekamen das Vermittlungsrecht, welches den Handel unter den gastierenden Kaufleuten verbot; die Ware durfte nur an Stadtb\u00fcrger verkauft und nur von denen gekauft werden. Der Stadt Kaunas wurde schon vorher praktiziertes Lagerrecht best\u00e4tigt, welches besagte, dass die fremden Kaufleute wenigstens 3 Tage hier verweilen und ihre Ware den Stadtb\u00fcrgern anbieten mussten, erst dann durften sie mit ihrer Ware in die anderen St\u00e4dte des Gro\u00dff\u00fcrstentums oder ins Ausland ziehen. Eine Zeit lang gab es in Kaunas einen Zoll. <strong><span id=\"1441\">1441<\/span><\/strong>\u20131532 war in Kaunas auch das Hansekontor t\u00e4tig, die T\u00e4tigkeit der Hanseaten aber wurde stark von den einheimischen H\u00e4ndlern beschr\u00e4nkt. Abgesehen vom Handel entwickelte sich rasch auch das Handwerk: Die ersten vier Manufakturen entstanden in der 2. H\u00e4lfte des 16. Jh., Ende des 17. Jh. waren es schon 12, Ende des 18. Jh.\u2013 wieder nur 10. Im Laufe des 16.\u201318. Jh. waren insgesamt 23 Manufakturen t\u00e4tig, die 36 verschiedene Handwerksbereiche abdeckten, darunter Barbiere, Lotsen, Weber, Schneider, Waffenschmiede, Glasbl\u00e4ser u.a.<\/p>\n<p>Die Macht des selbstverwalteten Kaunas repr\u00e4sentierten drei eng untereinander verbundene Institutionen \u2013 der Stadtverwalter, der Rat oder Magistrat (12 R\u00e4te und 4 B\u00fcrgermeister) und das Bankgericht (12 Personen). Die Stadtverwaltung residierte im Rathaus, dessen Bau <strong><span id=\"1542\">1542<\/span><\/strong> angefangen wurde.<br \/>\nEs muss erw\u00e4hnt werden, dass das Wappensiegel von Kaunas, entstanden Anfang des 15. Jhs. unter der Herrschaft von Vytautas, das bis jetzt \u00e4lteste bekannte Stadtwappensiegel auf dem Territorium des Gro\u00dff\u00fcrstentums Litauen ist. Wie schon bekannt, wurde der Stadt Kaunas das Symbol von Taurus verliehen. Durch den Bau der Stadtmauer Anfang des 17. Jhs. wurde die Stadt st\u00e4rker befestigt und bekam ein europ\u00e4isches Gesicht. Allerdings konnte der Bau wegen der Kriege und darauf folgenden Krisen nicht zu Ende gebaut werden. Durch die Weiterentwicklung von Milit\u00e4rtechnik und -taktik verlor die Mauer allerdings im 17. Jh. ihre strategische Bedeutung. Die wesentlichen Vorteile der Mauer waren, dass das Leben innerhalb der Stadt sicherer wurde und zahlreiche Raub\u00fcberf\u00e4lle verhinderte.<\/p>\n<p>Kaunas war nicht nur eine B\u00fcrgergemeinde, dazu geh\u00f6rten auch Bojaren und Geistliche. Genau wie in anderen St\u00e4dten bildeten sie eigene Verwaltungseinheiten, die sog. Jurisdikten, die dem allgemeinen Stadtrecht nicht unterlagen. Die Burg von Kaunas war eine wichtige Staatsinstitution: Hier residierte der Stadt\u00e4lteste, der vom Herrscher aus den Bojaren bestimmt wurde und den Bezirk von Kaunas verwaltete. Nach dem 2. Statut Litauens und den darauffolgenden Reformen entstand die Selbstverwaltung von Bojaren \u2013 sie bildeten ihre eigenen kleinen Sejms (Parlamente), w\u00e4hlten die Abgeordneten und versorgten sie mit Instruktionen. Massenhaft trafen sich die Bojaren in Kaunas in den kleinen Sejms oder in den hier residierenden Burg- und Landgerichten. Es gab zwar keine gro\u00dfen Konflikte zwischen den Stadtb\u00fcrgern und Bojaren, aber die Bojaren schadeten der Stadt, nachdem sie in der 2. H\u00e4lfte des 16. Jhs. das Recht f\u00fcr die Herstellung der Waren zum Export sowie die Rechte f\u00fcr die zollfreie Ausfuhr von Getreide bekommen hatten.<\/p>\n<p>Eine besonders wichtige Rolle in Kaunas spielte auch die katholische Kirche. Eine der ersten Kirchen in Kaunas war die um 1400 vom Gro\u00dff\u00fcrsten Vytautas initiierte und den Franziskanern \u00fcbergebene Hl. Maria-Himmelfahrt-Kirche (heute noch Kirche Vytautas des Gro\u00dfen genannt). Die Gemeindekirche von St. Petrus und Paulus wurde Anfang des 15. Jhs. gebaut. Zum ersten Mal wurde sie <strong><span id=\"1413\">1413<\/span><\/strong> erw\u00e4hnt. F\u00fcr die Gemeindekirche sorgten meistens die Stadtb\u00fcrger, andere Kirchen erfreuten sich \u00f6fters der Unterst\u00fctzung von Bojaren. Ende des 15. Jhs. \u2013 Anfang des 16. Jhs. entstanden in Kaunas weitere Kirchen: die Kirche des Hl. Mikalojus (der Gro\u00dff\u00fcrst Alexander schenkte sie 1503 der Gemeindekirche von Kaunas; 1621 wurde sie auf Initiative vom Stadtverwalter A. Skorulskis an das vom ihm gegr\u00fcndete Benediktinerkloster \u00fcbergeben), die Kirche der Hl. Gertrude (der Herrscher schenkte sie 1503 der Gemeindekirche, 1750 wurde die Kirche den M\u00f6nchen \u00fcbergeben), die Kirche des Hl. Jurgis M\u00e4rtyrers und das Bernardinerkloster. Besonders viele Kl\u00f6ster entstanden in Kaunas im 17. Jh., als Folge der katholischen Reformation und des Barocks. Au\u00dferdem schon erw\u00e4hnten Frauenkloster von Benediktinerinnen entstand 1617 durch Bem\u00fchungen des Stadtverwalters A. Masalskis das Zistensienserkloster f\u00fcr Frauen mit der Dreifaltigkeitskirche. Der Bischof von Vilnius Abroamas Vaina erteilte 1639 die Genehmigung f\u00fcr die T\u00e4tigkeit der Jesuiten, deren Klosterkomplex in den von den Br\u00fcdern Kojalavi\u010diai geschenkten Geb\u00e4uden entstand. Die erste Messe wurde in dem vom Orden gekauften Perk\u016bnas-Haus zelebriert. <strong><span id=\"1649\">1649<\/span><\/strong> wurde am Kloster auch die Jesuitenschule gegr\u00fcndet (die sp\u00e4ter zum Kollegium wurde), und die Jesuitenkirche von dem Hl. Franziskus Ksaver entstand erst nach den Kriegen Mitte des 17. Jhs. Um das Jahr 1641 wurde mit dem Bau des dominikanischen Klosterensembles und der Leibes-Jesu-Kirche begonnen. <strong><span id=\"1667\">1667<\/span><\/strong> fingen die Bauarbeiten der Hl. Jungfrau-Maria-Erscheinung-Kirche und des Kamaldullen-Klosters an, die vom Kanzler des Gro\u00dff\u00fcrstentums veranlasst wurden. 1707 kamen auch die barf\u00fc\u00dfigen oder reformierten Karmeliten nach Kaunas: Am Anfang richteten sie sich in der Kirche des Hl. Elijus und der Hl. Teresa ein, 1770 wurde ihnen die Kirche des Hl. Kreuzes \u00fcberlassen. An der Gemeindekirche und an den Klostern wurden Schulen gegr\u00fcndet. Die katholischen Kirchen und Kl\u00f6ster gr\u00fcndeten zusammen mit den weltlichen B\u00fcrgern verschiedene religi\u00f6se Bruderschaften.<\/p>\n<p>1682\u20131683 haben auch die evangelischen Lutheraner ihre Kirche in Kaunas gebaut, die bis dahin nur ein Gebetshaus hatten (der erste \u00f6ffentliche lutherische Gottesdienst fand dort 1577 statt). Nach dem Beschluss von Jonas Kazimieras im Jahre 1655 mussten die Lutheraner im Magistrat der Stadt Kaunas ein Viertel der Pl\u00e4tze besetzen, das entsprach in etwa dem Anteil der Lutheraner in der Stadt. Der Gro\u00dfteil der ans\u00e4ssigen Lutheraner war deutscher Abstammung. Sie hatten ihre eigene Schule und eigenes Spital.<br \/>\nAu\u00dfer den Litauern, Deutschen und Polen siedelten sich in der zweiten H\u00e4lfte des 17. Jhs. auch Juden in Kaunas an, deren Aufenthalt in der Stadt im 18. Jh. aber zeitweise verboten war. Daher wohnten die meisten von ihnen im St\u00e4dtchen Vilijampole, welches der Familie Radvila geh\u00f6rte. Hier wohnte auch eine kleine Gemeinde von Tataren.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften wirtschaftlichen Aufschwung erlebte Kaunas Ende des 16. Jhs. \u2013 Anfang des 17. Jhs. In dieser Zeitperiode entstanden viele neue Ziegelbauten. Ein Schlag f\u00fcr den Wohlstand der Stadt waren die Kriege Mitte des 17. Jhs., die darauf folgende Okkupation und die Pestepidemie. Viele Geb\u00e4ude wurden zerst\u00f6rt, Handel und Handwerk gerieten in Schwierigkeiten. Die danach fast vollst\u00e4ndig wieder aufgebaute Stadt wurde im Nordkrieg von 1701\u20131707 zum Gro\u00dfteil verbrannt und zerst\u00f6rt. 1708 w\u00fcteten Hunger und Pest. 1732 war die Stadt fast wieder aufgebaut, als sie von einem Feuer heimgesucht wurde. Erst im dritten Viertel des 18. Jhs. wurden die Bedingungen f\u00fcr den Handel und das Handwerk etwas g\u00fcnstiger. 1771 begann man mit der Rekonstruktion des Rathauses und der Gemeindekirche. Das st\u00e4rker gewordene Kaunas, als eine der gr\u00f6\u00dften und wichtigsten St\u00e4dte des Gro\u00dff\u00fcrstentums Litauen, nahm wieder teil an den Ver\u00e4nderungen im Lande. Leider fiel Kaunas nach dem Zerfall des Staates im Jahre <strong><span id=\"1795\">1795<\/span><\/strong> an Russland.<\/p>\n<p>Die neue Regierung f\u00fchrte allm\u00e4hlich ihre eigene Ordnung ein: <strong><span id=\"1808\">1808<\/span><\/strong> wurde der Stadtmagistrat durch die Duma aus 6 Personen ersetzt, die bis 1876 t\u00e4tig war. In dem Jahr z\u00e4hlte die f\u00fcr verschiedene organisatorische Fragen zust\u00e4ndige Duma schon 72 Mitglieder, welche die sog. Stadtverwaltung w\u00e4hlten (ein Exekutivorgan, welches aus Stadtoberhaupt und Verwaltungsmitgliedern bestand). <strong><span id=\"1812\">1812<\/span><\/strong> geriet Kaunas in die Turbulenzen des gerade angefangenen russisch-franz\u00f6sischen Krieges: Am 23. Juni \u00fcberquerte Napoleon I mit etwa 220.000 Soldaten den Fluss Nemunas mit Hilfe von Pontonbr\u00fccken. Das Hauptquartier des bis zum 27. Juni in Kaunas weilenden Imperators wurde im Kloster der Karmeliten aufgeschlagen. Am 7. Dezember desselben Jahres erschien Napoleon I erneut in Kaunas \u2013 nach der Niederlage in Russland eilte der Imperator zur\u00fcck nach Frankreich. Sein Heer erreichte Kaunas am 12. Dezember, zwei Tage sp\u00e4ter aber war die Stadt schon in der Hand russischer Kosaken. Kaunas war die Stadt, in der das franz\u00f6sische Heer seine endg\u00fcltige Katastrophe erfuhr. Die Stadt selbst litt unter beiden Armeen. Besonders wichtig in der Geschichte des 19. Jhs. wurde f\u00fcr die Stadt das Jahr <strong><span id=\"1843\">1843<\/span><\/strong>, als Kaunas zum Zentrum des neu gegr\u00fcndeten Guberniums wurde. Im selben Jahr erschien die erste Zeitung von Kaunas\u00a0Kovenskije gubernskije vedomosti.\u00a0Um die Zeit wurde das Gymnasium von Kraziai nach Kaunas versetzt, das sp\u00e4ter zum Jungengymnasium Kaunas wurde (das Jesuitenkollegium existierte in Kaunas bis zum Schlie\u00dfen des Jesuitenordens 1773, danach wurde es in die \u00f6ffentliche Schule der Edukationskommission umgewandelt). Das Territorium der Stadt verdoppelte sich im Zeitraum von 1843 bis 1869. Um das Jahr <strong><span id=\"1847\">1847<\/span><\/strong> begann man mit dem Bau der Boulevardstra\u00dfe \u2013 des Nikolai-Prospektes (heute Laisves Allee). 1860 wurde die Stra\u00dfe gepflastert.\u00a0Eine gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr die wirtschaftliche Erstarkung von Kaunas hatte der Bau der Eisenbahnstrecke Sankt Petersburg\u2013Warschau in den Jahren 1861\u20131862. In der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jhs. \u00e4nderte sich das urbane Bild der Stadt: Es wurde in der Neustadt sehr viel gebaut \u2013 dem k\u00fcnftigen Verwaltungs- und Handelszentrum. <strong><span id=\"1864\">1864<\/span><\/strong> wurde das Zentrum des \u017demai\u010di\u0173-Bistums auf Gehei\u00df der Zarenregierung aus Varniai nach Kaunas verlegt. 1866 haben die Musik- und Literaturfreunde die ersten Konzerte und Literaturabende organisiert, eine Musikgenossenschaft nahm ihre T\u00e4tigkeit auf. 1870 wurde in Kaunas eine Genossenschaft f\u00fcr Lesefreunde ins Leben gerufen, die die erste \u00f6ffentliche Bibliothek in Kaunas gr\u00fcndete. Diese positive Kulturentwicklung wurde jedoch von der russischen Politik gebremst, die jegliche nationale Bewegung unterdr\u00fcckte. <strong><span id=\"1879\">1879<\/span><\/strong> wurde Kaunas zur Kriegsfestung 1. Klasse der Grenze des russischen Imperiums erkl\u00e4rt. Von 1882 bis zum Ersten Weltkrieg war Kaunas von Verteidigungeinrichtungen, Forts und Batterien umringt, die in Sternform rund um die Stadt eingerichtet wurden. <strong><span id=\"1895\">1895<\/span><\/strong> wurde die Garnisonskirche f\u00fcr die russischen Soldaten eingeweiht. Laut Vertrag mit dem Ingenieur E. O. Dupon aus der Schweiz wurde <strong>1892<\/strong> die Pferdetram in Betrieb genommen, die zwischen dem Rathausplatz und dem Bahnhof verkehrte. Auch weiterhin wurden neue kulturelle Einrichtungen gegr\u00fcndet. <span id=\"1892\">1892<\/span> wurde das Stadttheater mit 500 Pl\u00e4tzen gebaut. Im Rathaus wurde 1898 das Museum der Stadt Kaunas gegr\u00fcndet. Nach der Aufhebung des Verbots f\u00fcr die litauische Presse gab es in Kaunas am Anfang des 20. Jhs. bereits die Buchhandlung von J. Naujalis, die Druckerei von S. Banaitis, litauische Genossenschaften vom Hl. Joseph und der Hl. Zita, das erste litauische Lehrergymnasium von Saule. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde Kaunas 1915\u2013<strong><span id=\"1918\">1918<\/span><\/strong> von den Deutschen besetzt (trotz gro\u00dfer Bem\u00fchungen hielt die Festung von Kaunas nur 11 Tage gegen die Deutschen stand). Nachdem Vilnius nach dem Krieg zuerst durch die Bolschewiken und sp\u00e4ter durch Polen besetzt wurde, wurde Kaunas von Anfang Januar <strong><span id=\"1919\">1919<\/span><\/strong> bis zum Oktober 1939 zur provisorischen Hauptstadt Litauens. Am 15. Mai <strong><span id=\"1920\">1920<\/span><\/strong> nahm hier der Gr\u00fcndungssejm seine T\u00e4tigleit auf, alle staatlichen Institutionen, Botschaften und Konsulate waren hier zu finden. Nachdem Kaunas zum politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes wurde, bl\u00fchte es allm\u00e4hlich auf und wurde modern und europ\u00e4isch. In seinem Buch \u201eDie Eindr\u00fccke eines Amerikaners in Litauen\u201c (1931) schreibt Dr. Margeris-\u0160e\u0161tokas: \u201eAngekommen in Kaunas, erfasst einen das Gef\u00fchl, in einer Gro\u00dfstadt zu sein. {&#8230;} Nicht nur unterschiedliche Menschentypen, Eile, Intrigen, Skandale, Sensationen, Hotels, Restaurants, Kneipen, Kirchen, Schauspielhaus, Oper, Kinoh\u00e4user, Museen, gro\u00dfe Schulen mitsamt der Universit\u00e4t, Regierungsh\u00e4user, \u00f6ffentliche Pl\u00e4tze, breite Stra\u00dfen, viele Polizisten, aber auch das Wetter selbst sagen einem, dass hier das aktuelle Leben einer Gro\u00dfstadt gelebt wird\u201c. Das ganze dritte Jahrzent f\u00fchrte der B\u00fcrgermeister Jonas Vilei\u0161is (1921\u20131931) die Stadt Richtung Modernisierung. Seine Arbeit wurde von den B\u00fcrgermeistern Antanas Gravrogkas (1932\u20131933) und Antanas Merkys (1933\u20131939) fortgesetzt. Die Stadt schm\u00fcckte sich mit neuen Bauten, alte wurden erneuert. Die Stra\u00dfen, die fr\u00fcher nicht einmal gepflastert waren, wurden asphaltiert. Br\u00fccken wurden gebaut (Aleksotas-Br\u00fccke 1929 und Vilijampole\u2013Br\u00fccke 1930). Nach Aufzeichnungen aus dem Jahr 1928 konzentrierten sich in Kaunas 13% aller Handels- und 15% aller Industriebetriebe des Landes. <strong><span id=\"1929\">1929<\/span><\/strong> bekam die Stadt eine Wasserleitung. In demselben Jahr wurde die Pferdetram durch den regul\u00e4ren Busverkehr ersetzt. 1931 wurden die Seilbahnen in Zaliakalnis und 1935 in Aleksotas in Betrieb genommen. Das Kulturleben lebte richtig auf. 1920 wurde das Opernhaus er\u00f6ffnet. <strong><span id=\"1921\">1921<\/span><\/strong> gr\u00fcndete man das Kriegsmuseum, welchem 1930 der Name des Gro\u00dff\u00fcrsten Vytautas verliehen wurde. <strong><span id=\"1922\">1922<\/span><\/strong> entstand das staatliche Schauspielhaus. Im selben Jahr wurde die Universit\u00e4t Litauens gegr\u00fcndet, die ab 1930 Vytautas-Magnum-Universit\u00e4t hie\u00df. <strong><span id=\"1924\">1924<\/span><\/strong> fand das erste S\u00e4ngerfest Litauens statt. 1925 wurde in Kaunas die Gallerie von M. K. \u010ciurlionis gebaut. 1938 begr\u00fc\u00dfte Kaunas die ersten nationalen Olympischen Spiele, <strong><span id=\"1939\">1939<\/span><\/strong> wurde die Europameisterschaft im Basketball hier ausgetragen, zu deren Anlass eine Sporthalle f\u00fcr F\u00fcnftausend Zuschauer gebaut wurde.<\/p>\n<p>Leider wurde das Leben der Stadt, so wie des ganzen Landes, brutal zerst\u00f6rt. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juni 1940 fand im Pr\u00e4sidentenpalast die letzte Sitzung des Ministerkabinetts statt, in der das Ultimatum der UdSSR-Regierung angenommen wurde. Am 15. Juni <strong><span id=\"1940\">1940<\/span><\/strong> wurde Litauen von der Sowjetunion besetzt. Nach einem Jahr, am 22. Juni 1941, brach der Krieg zwischen der Sowjetunion und Deutschland aus. Schon einen Tag sp\u00e4ter begann in Kaunas ein von der Aktivistenfront Litauens organisierter Aufstand, der sich bald in ganz Litauen ausbreitete. Durch die besetzte Funkstation verk\u00fcnden die Aktivisten die Wiederherstellung der Unabh\u00e4ngigkeit Litauens und die Gr\u00fcndung einer provisorischen Regierung. Die Deutschen marschierten in Kaunas am 25. Juni ein. Schon am 28. Juni befahlen sie die Aufl\u00f6sung aller milit\u00e4rischen litauischen Einheiten, und am 5. August stellte auch die provisorische Regierung ihre T\u00e4tigkeit ein. Im Juli <strong><span id=\"1941\">1941<\/span><\/strong> wurden im VII. Fort der Festung von Kaunas 2977 Juden erschossen. Am 15. August wurde das Judenghetto errichtet. Im Oktober wurden im IX. Fort 9200 H\u00e4ftlinge aus dem Ghetto ermordet. Im November traf es erneuet 5000 Juden, die aus verschiedenen St\u00e4dten Deutschlands hierher gebracht worden waren. 1943 wurde das Kaunasser Ghetto in ein Konzentrationslager der SS umfunktioniert. Bei ihrem Abzug zwischen dem 8. und 13. Juli 1944 haben die Deutschen das Ghetto liquidiert: Etwa Sechs- bis Siebentausend Juden wurden in die deutschen KZs transportiert, Eintausend sind noch vor Ort ermordet worden; nur etwa 300 j\u00fcdische Gefangene konnten sich retten. Die meisten antinazionalsozialistischen, sp\u00e4ter auch die antisowjetischen Bewegungen konzentrierten sich in Kaunas: das Befreiungskommitee Litauens, die Front der Litauer, der Verband der Freiheitsk\u00e4mpfer Litauens, die Freiheitsarmee der Litauer.<\/p>\n<p>Am 1. August <strong><span id=\"1944\">1944<\/span><\/strong> wurde Kaunas von der sowjetischen Armee besetzt. Es begann die zweite sowjetische Okkupation, und in Kaunas bildete sich der Kern des Widerstandes gegen die sowjetische Besatzung. Nach dem Ausbruch des litauischen Partisanenkrieges agierten in der Umgebung von Kaunas drei einflussreiche Partisanengruppen: Tauras, Auferstehung und der Gro\u00dfe Kampf. Im Juli 1945 wurde in Kaunas \u201eDie Deklaration des litauischen Volkes\u201c verk\u00fcndet, es erschien \u201e Der Apell an die Vereinten Nationen und die ganze Kulturwelt\u201c, der an die Beschl\u00fcsse der Atlantikcharta erinnerte. Hier wurden wichtige Untergrundzeitungen herausgegeben, wurden konspirative Wohnungen gegr\u00fcndet, wurden Dokumente gef\u00e4lscht und geheime Lagerst\u00e4tten f\u00fcr Druckmaschinen eingerichtet. Am Tag der Allerheiligen im Jahre <strong><span id=\"1955\">1955<\/span><\/strong> fand in Kaunas die erste \u00f6ffentliche Protestdemonstration gegen das sowjetische Regime statt: auf dem Soldatenfriedhof kam es beim Z\u00fcnden von Kerzen und Singen von Volksliedern zu Zusammenst\u00f6\u00dfen mit der Miliz. Am 14. Mai <strong><span id=\"1972\">1972<\/span><\/strong> verbrannte sich im Park vor dem Musiktheater der neunzehnj\u00e4hrige Romas Kalanta, nachdem er\u00a0Freiheit f\u00fcr Litauen\u00a0gerufen hatte. Das f\u00fchrte zu der Suche nach den neuen Widerstandsformen, es begann der allgemeine passive Widerstand in ganz Litauen. Am 1. November <strong><span id=\"1987\">1987<\/span> <\/strong>fand in der Altstadt am Grab von Maironis eine nicht genehmigte Versammlung statt, auf der anl\u00e4sslich des 125. Jubil\u00e4ums von Maironis der Priester Robertas Grigas und andere Sprecher die sowjetische Zensur verurteilten und die Wiederherstellung des litauischen Staates verlangten. Am 10. Juni <strong><span id=\"1988\">1988<\/span><\/strong> wurde in Kaunas die S\u0105j\u016bdis\u2013Bewegung gegr\u00fcndet, Herausgeberin der Zeitung\u00a0Kauno aidas. Auf dem Turm des Kriegsmuseums Vytautas des Gro\u00dfen wurde am 9. Oktober 1988 die litauische Tricolore gehisst. Am 16. Februar 1989 wurde die Freiheitsstatue wiederhergestellt, am 16. Februar <strong><span id=\"1990\">1990<\/span><\/strong> das Denkmal\u00a0f\u00fcr die Gefallenen f\u00fcr die Freiheit Litauens.<\/p>\n<p>Am 1. September 1989 nahm die Vytautas-Magnum-Universit\u00e4t ihre T\u00e4tigkeit wieder auf. In dem wiedergeborenen Litauen wurde Kaunas zur Stadt mit den meisten Studenten. Heute studieren hier bis zu 60.000 Jugendliche. Seit 1991 findet in Kaunas das j\u00e4hrliche Jazzfestival\u00a0Kaunas Jazz\u00a0statt. <strong><span id=\"1993\">1993<\/span><\/strong> besuchte Papst John Paul II. Kaunas und zelebrierte die Messe in Santaka. Seit 1996 findet jeden Sommer das bekannte Festival der klassischen Musik in Pa\u017eaislis statt. Die Basketballmannschaft aus Kaunas\u00a0\u017dalgiris\u00a0gewann 1998 den Europapokal, <strong><span id=\"1999\">1999<\/span><\/strong> wurde sie Sieger der Euroleague. Seit 1999 feiert man am 20. Mai den Tag der Stadt Kaunas.<\/p>\n<p>Seit 1997 wird alle zwei Jahre die Veranstaltung der modernen Kunst \u201eBiennale von Kaunas\u201c organisiert.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong><span id=\"2000\">2000<\/span><\/strong> wurde in Kaunas der II. Eucharistische Kongress Litauens veranstaltet \u2013 das wichtigste Ereignis zum Begehen des Jubil\u00e4ums von Christentum in Litauen. Seit 2002 findet j\u00e4hrlich das Festival \u201eDie Operette in der Kaunasser Burg\u201c statt, und seit <strong><span id=\"2004\">2004<\/span><\/strong> \u2013 das j\u00e4hrliche Festival der Fotokunst \u201eKaunas Photo\u201c. <strong><span id=\"2011\">2011<\/span><\/strong> fand das EM-Finale f\u00fcr Basketball in der neuen \u201e\u017dalgiris\u201c Arena statt. Im \u201eTal von Santaka\u201c werden akademische und wirtschaftliche Kr\u00e4fte vereint: ab 2014 wirkt hier das Zentrum f\u00fcr die neuesten Technologien auf dem Gebiet der Pharmazie und des Gesundheitswesens, das Wissenschafts- und Technologiezentrum der TU Kaunas sowie der Technologie-Inkubator. Das architektonische Erbe von Kaunas genie\u00dft die internationale Anerkennung \u2013 <strong><span id=\"2015\">2015<\/span><\/strong> erkl\u00e4rte die Europ\u00e4ische Kommission den Jugendstil von Kaunas in der Zwischenkriegszeit zum kulturellen Erbe Europas. Kaunas bleibt weiterhin ein wichtiges Transport- und Logistikzentrum: 2015 wurde Kaunas an die Eisenbahnverbindung mit der europ\u00e4ischen Spurweite \u201eRail Baltica\u201c angeschlossen.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong><span id=\"2017\">2017<\/span><\/strong> wurde der Stadt Kaunas der Titel der europ\u00e4ischen Kulturhauptstadt 2022 verliehen \u2013 ein neuer Impuls, um der Welt die eigenartige Kultur und Kunst von Kaunas vorzustellen. In <strong><span id=\"2022\">2022<\/span><\/strong> ist Kaunas und der Bezirk Kaunas die Europ\u00e4ische Kulturhauptstadt. Im Laufe des Jahres fanden mehr als 1.500 Veranstaltungen (Ausstellungen, Theaterst\u00fccke, Performances, Festivals, Diskussionen, Foren usw.) statt, an denen rund 1,7 Millionen Besucher teilnahmen. Das Motto des Projekts lautete \u201eFrom temporary to contemporary\u201c. <strong><span id=\"2023\">2023<\/span><\/strong> ist die Zwischenkriegsarchitektur von Kaunas in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Mehr als 1.500 einzigartige Geb\u00e4ude haben internationale Anerkennung gefunden.<\/p>\n<h3 id=\"einwohner-in-kaunas\">Einwohner in Kaunas:<\/h3>\n<p>Mitte des 16. Jhs. \u2013 7.000\u20138.000<br \/>\nMitte des 17. Jhs. \u2013 ~ 15.000<br \/>\n1667\u20131673 \u2013 4.000\u20134.500<br \/>\n18. Jh. \u2013 ~ 4.000<br \/>\n1812 \u2013 3.000<br \/>\n1843 \u2013 14.297<br \/>\n1896 \u2013 67.794 (Stadtb\u00fcrger \u2013 42.251, Milit\u00e4r \u2013 19.238, Bojaren \u2013 3.137, Bauern \u2013 1.432, H\u00e4ndler \u2013 1.169, Ausl\u00e4nder \u2013 493, Geistliche \u2013 74)<br \/>\n1923 \u2013 92.446 (Litauer \u2013 58,97%)<br \/>\n1959 \u2013 214.348<br \/>\n1970 \u2013 305.100<br \/>\n1980 \u2013 376.000<br \/>\n1984 \u2013 400.000<br \/>\n1990 \u2013 429.800<br \/>\n2001 \u2013 378.943<br \/>\n2005 \u2013 361.930<br \/>\n2017 \u2013 292.691<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Rasa Varsackyt\u0117 Dr. Mindaugas Balkus \u00dcbersicht \u00fcber die Geschichte von Kaunas Die arch\u00e4ologischen Ausgrabungen geben Zeugnis davon, dass der Ort, an dem die Fl\u00fcsse Nemunas und Neris zusammenflie\u00dfen, schon seit dem 7.\u20136. Jh. vor Christus bewohnt wurde. Besonders zahlreiche Funde aus Keramik und von anderen Gegenst\u00e4nden werden auf das 2.\u20131. 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